Peter Dvorsky
Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Schwerpunkte
Kultur, Soziales, Jugend, Demokratiepolitik
geboren 1956 in Wien
Dipl. Sozialarbeiter, Elektrotechniker
Vor etwa 17 Jahren bewog mich die zunehmend restriktive Sozial- und Kulturpolitik der österr. Bundesregierung und auch der Wiener Kommunalpolitik bei den Grünen "einzusteigen". Heute ist es mehr denn je angebracht "Farbe" -nämlich die Grüne -zu bekennen, um einen weiteren Schulterschluß der konservativ-reaktionären Kräfte auch auf Kommunalebene zu vereiteln. Das bedeutet kein Bekenntnis zu einer rot-grünen Koalition ohne "Wenn und Aber". Wollen die Sozialdemokraten mit uns koalieren, sollten sie sich vorher von einigem trennen, das sie derzeit von den Grün-Alternativer Politik trennt: von undemokratischen Mehrheiten (trad. Proporz bzw. Alleinherrschaft) in Verbänden, Vereinen und anderen Konstrukten, die weit in die Privatwirtschaft hineinreichen.
Dies beinhaltet auch die ungerechte Subventions- und Förderpolitik in Kultur- und Sozialbereich ..., von rad-, fußgänger- und trendsportartfeindichen Verkehrspolitik, von einer Wohnpolitik, die sich schlechterverdienende nicht leisten können und die Ausländer ausschließt.
In diesen Verhandlungen liegt der Schlüssel zu einer möglichen Veränderung. Gerade darin' sehe ich eine meiner Stärken, da ich in meiner langen Laufbahn im NGO-Bereich in unzähligen Verhandlungen, Konferenzen, Seminaren und anderen Veranstaltungen unbezahlbare Erfahrungen gesammelt habe.
Nur so kann es uns gelingen von Wien aus eine Trendwende herbeizuführen. Wir als Grüne Alternative können diese Wende auch schaffen; durch Solidarität und positive Auseinandersetzung mit der Zivilbevölkerung, mit Demonstrantlnnen, mit Kulturschaffenden und Künstlerinnen, mit den unzähligen Menschen, die im Sozialbereich Hoffnung in die Grüne Bewegung setzen und mit all jenen die "anders" sind oder von einer intoleranten Politik als "anders" denunziert werden. All meinem Schaffen ging die Prämisse voraus, die Ursachen von Intoleranz zu bekämpfen und somit die Opfer gegenüber den Verursachern zu stärken.
Als Sozial- und Jugendarbeiter habe ich nicht nur gelernt teamfähig zu agieren, sondern auch die Probleme von jungen Menschen (bes. ausländischer Abstammung bzw. zweiter Generation) ernst zu nehmen und entsprechende Lösungsansätze zu entwickeln. Teamfähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit im Klub der Grünen Alternative Margareten und dies macht mir auch nach Jahren noch großen Spass.
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