Die Grünen

Donnerstag, 17. Mai 2012

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Grüne Margareten: Protestmarsch und Podiumsdiskussion gegen die Schließung des Postamtes

29.11.2011 21:37

 

Grüne Margareten: Protestmarsch und Podiumsdiskussion gegen die Schließung des Postamtes

POSTRAUB - NEIN DANKE! Gegen Verschlechterung der Infrastruktur und lange Wartezeiten!  

Grüne Margareten protestieren öffentlich gegen die Schließung des Postamtes Schönbrunnerstraße

Die AnrainerInnen des sogenannten Pilgramblocks in Wien Margareten wollen ebenso wenig wie die Grünen aus Wien 5 akzeptieren, dass die Postfiliale  in der Schönbrunnerstraße 17-19 geschlossen werden soll.  Sie rufen daher – gemeinsam mit der KPÖ Margareten heute, Dienstag, den 29. November 2011 zu einer Kundgebung auf. Um 17:45 treffen sich die KundgebungsteilnehmerInnen vor der Post und  marschieren Richtung Margaretenplatz, vorbei an dem vorgesehenen, für Bezirksvorsteherstellvertreter Peter Dvorsky „nicht akzeptablen Postpartnershop“ in der Pilgramgasse. Von dort soll sich die Demonstration zur Wienzeile bewegen um in de Hamburgerstraße 18 im Verein Celeste politisch inhaltlich über das Thema mit den AnrainerInnen zu diskutieren. Über das geplante Einzelschicksal dieser einen Filiale hinaus, sollen die Hintergründe der Postmisere erörtert werden.
 
BV-Stlvtr. Dvorsky stört „dass hier eine Filiale weg soll, ist aus Sicht der Menschen, die hier leben zu Recht mit viel Ärger und Unverständnis aufgenommen worden. Dahinter steht aber ein langjähriges Zerstörungsprozedere der gesamten Post, das zu gleichen teilen die MitarbeiterInnen, wie die KonsumentInnen betroffen hat.  Vor Jahren wurde das erste Telefon abmontiert. Einher gingen eklatante Personalkürzungen. Ein Konzept das die – nun mehr stehenden statt sitzenden - BeamtInnen teilweise den Job kostete und teilweise in inakzeptable Arbeitsverhältnisse führte. Damit einhergehend wurden die Schlangen wartender PostkundInnen immer größer und die Leistungen der Post immer weniger aber auch teurer. Eine Zerstörung gesund gewachsener Infrastruktur. Wenn ich einen eingeschriebenen Brief oder ein wertvolles Paket aufgeben will, erwarte ich mir keinen Ramschladen, der Ladenhüter-CDs und -DVDs anbietet.“
 
Genau das erregt die Gemüter der AnrainerInnen.  Abgesehen von längeren Wegzeiten, beweist eine AK Studie, dass bei privaten Postpartnern das Briefgeheimnis nicht mehr geschützt wird, längere Mittagspausen und niedrige Samstagsöffnungszeiten (35%) in Kauf genommen werden müssen und die Dienste wie Fax und Kopieren waren demnach in etwa 60% der Postpartner möglich. Besonders schlecht wurde die Beratung bewertet, da die Partner keine entsprechende Ausbildung dafür haben.
 
 
BürgerInnen-Protestversammlung –
Podiumsdiskussion im Celeste, Hamburgerstraße 18 um 18:30
 
Bezirksvorsteherstellvertreter Peter Dvorsky - Grüne Margareten
Wolf Götz Jurjans – KPÖ Margareten
Robert Hobek – AK-Rat, Betriebsrats-Vorsitzender Postamt 1230
Vertreter der Post
Alternative GewerbschafterInnen
AnrainervertreterInnen
 
Rückfragehinweise: Klub der Grünen Alternative Margareten, Peter Dvorsky 0664 23 44 357



 

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