Bezirke
Navigation:

Grüne Erfolge

Baustopp für Mega-Hochhaus in Margareten

Mit Hilfe der Bürgerinitiative Grünquadrat konnte die Errichtung eines 35 Meter hohen zehnstöckigen Wohnturms verhindert werden.
In einer der wenigen zusammenhängenden Innenhof-Grünflächen des Bezirkes beim Willi-Frank-Park sollte ein riesiges Hochhaus gebaut werden. Nach zweijährigen Verhandlungen konnten die Grünen Margareten gemeinsam mit der Bürgerinitiative Grünquadrat, den Bürger*innen und den Eigentümer*innen des Grundstückes eine Lösung finden. Statt dem Hochhaus wird nun ein Hotel errichtet, welches nicht höher ist als die schon bewilligte Flächenwidmung erlaubt. Dieses Hotel wird mit einer Dach- und Fassadenbegrünung errichtet.
Dadurch konnte ein Projekt geschaffen dem alle Beteiligten, Anrainer und Projektgesellschaft zustimmen konnten.

Tempo 30 in gesamt Margareten

Seit Dezember 2018 heißt es für Autofahrer*innen runter vom Gas. Margareten ist damit der dritte Bezirk Wiens, in dem flächendeckend Tempo 30 gilt.

Im gesamten Bezirk gilt ein generelles Tempo 30 auf allen Straßen, mit Ausnahme des Straßenzuges Schönbrunnerstraße – Redergasse – Rechte Wienzeile, des Margaretengürtel sowie der Wiedner Hauptstraße.

Tempo 30 bedeutet für den Bezirk und seine Bewohne*innen:

  • Mehr Sicherheit und weniger Verkehrsunfälle
  • Weniger Lärm
  • Weniger Schadstoff-Belastung
  • Weniger Stau, gleichmäßigere Intervalle für Öffis

Von dieser Maßnahme profitieren vor allem Eltern mit Kleinkindern, Kinder und ältere Bezirksbewohner*innen. Sie sind die Personengruppen, die am meisten durch schnell fahrenden PKWs unfallgefährdet sind. In Graz wurde durch die Einführung von Tempo 30 die Anzahl der Verkehrsunfälle um 20% reduziert.

Fair Trade Bezirk Margareten

Fair Trade Produkte haben nachweisbar einen geringeren CO2-Fußabdruck als konventionelle Produkte. Ein Teil des Verkaufserlöses ist für Bildungs- und Sozialprojekte zweckgewidmet.
Der Bezirk hat eine Resolution zur Unterstützung von FAIRTRADE verabschiedet und arbeitet daran, nur noch FAIRTRADE-Produkte mit dem FAIRTRADE-Siegel bei ihren Sitzungen, in Büros etc. zu verwenden.
Der Bezirk fördert, dass FAIRTRADE-Produkte in den Geschäften des Bezirks leicht verfügbar sind und werden auch in lokalen Gastronomiebetrieben, Betrieben, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Pfarren usw. angeboten werden.
Damit setzt sich der Bezirk auch für bessere und gesündere Produktionsbedingungen in den Herkunftsländern ein. Ein Teil des Mehrerlöses der Fair Trade-Produzent*innen ist für Soziale und Bildungsprojekte zweckgewidmet.

Bestehende Wasserhydranten werden zu Brunnen umgebaut

Frei verfügbares Wasser im öffentlichen Raum für Kinder, Tiere und zum Gießen.
Hitzesommer sind nicht mehr die Ausnahme, sondern werden zur Regel. Damit die Bewohner*innen und Tiere leichter Abkühlung finden und sie ihren Durst löschen können, werden laufend Hydranten zu Trinkbrunnen umgebaut.
Die erste Umsetzung erfolgte in der Ramperstorffergasse. Weitere werden folgen.

Mittelstreifen am Gürtel wird nach Stefan Weber benannt.

Hommage an Stefan Weber, Gründer, Frontman und kreativer Kopf der Hard Rock/Punk-Band Drahdiwaberl.
Drahdiwaberl, eine der bekanntesten Underground-Gruppen Österreichs, wurde von Stefan Weber mit dem Vorsatz gegründet, die "exzessivste" Band des Landes zu schaffen. Weber war ein enger Protagonist des Wiener Aktionismus. Durch die Neubenennung des Gürtel-Mittelstreifens wurde ihm in seinem Heimatbezirk die ihm gebührende Anerkennung für seine künstlerischen Leistungen gegeben.
Zu Webers sechzigstem Geburtstag schrieb die Journalistin Doris Knecht 2006 über den "Schweinerock-Dodel der Nation": "… ein guter, ein wichtiger Mann, ein Mann, der Unvergleichliches geleistet hat für diese Republik, indem er praktisch alles, was ihr heilig ist, immer Länge mal Breite verarscht und respektlos durch den grusigsten Dreck gezogen hat. Und immer noch zieht. Das braucht eine anständige Republik: gute, respektlose Leute, die sich an ihr reiben."

Projekt "StoP – Stadtteil ohne Partnergewalt" wird österreichweit als erstes in Margareten umgesetzt

Gewalt zerstört Gesundheit und Leben, zerstört Körper, zerstört Seelen. "StoP" will dazu beitragen, dass Gewalt in Partnerschaften aufhört.

  • StoP ist eine neue Initiative und ein neuer Handlungsansatz: StoP setzt da an, wo häusliche Gewalt passiert: am Wohnort, der Nachbarschaft
  • StoP ist Community Work, denn: "Gewalt sagt weniger über die Qualität einer Beziehung als über die Qualität eines Gemeinwesens aus."

Gewalt in Partnerschaften ist keine Privatsache – sie ist eine Menschenrechtsverletzung. "StoP" zeigt auf, wie Betroffene und ihr soziales Umfeld etwas verändern können.
Mehr Infos unter: https://stop-partnergewalt.org

Neue Fahrradabstellanlagen werden laufend im Bezirk errichtet

Denn dort, wo es Fahrradbügel gibt, wird auch Fahrrad gefahren.
Zuletzt wurden Abstellplätze für Fahrräder Ecke Bräuhausgasse/Spengergasse, Ecke Schönbrunnerstraße/Pilgramgasse, mehrere in der Margaretenstraße und vor dem SV-Gebäude auf der Wiedner Hauptstraße errichtet. Weitere Abstellplätze sind in Planung bzw. in Umsetzung.
In Zeiten der drohenden Klimakatastrophe ist Radfahren eine wesentliche Alternative als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel insbesondere im städtischen Bereich.

Schienenersatzverkehr für die während der Sanierung gesperrten U4

Trotz U-Bahn Bau attraktive Öffi-Verbindungen aufrechterhalten.
Auf Antrag der Grünen mit Unterstützung aller anderen Fraktionen konnte für die Totalsperre der U4 zwischen Karlsplatz und Längenfeldgasse im Sommer 2019 ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.
Viele Menschen sind für ihren Weg in die Arbeit auf die U4 angewiesen. Mit Errichtung des Schienenersatzverkehrs konnte diesen Menschen der Weg zur Arbeit gesichert werden, ohne große Umwege machen zu müssen.

Durchgehende Radweg vom Gürtel bis zur Oper gegen die Einbahn Margaretenstraße

Um eine Reduktion des KFZ Individualverkehrs zu erreichen, benötigt man attraktive Radverbindungen in der Stadt.
Seit Dezember 2019 wurde der Radweg gegen die Einbahn auf der Margaretenstraße vom Margaretenplatz bis zur Spengergasse verlängert. Der weitere Ausbau bis zum Gürtel ist in Planung.
Je mehr Radwege angeboten werden, desto leichter gestaltet sich der Umstieg auf das umweltfreundliche Fahrrad.

Einsatz für eigenes Budget für Workshops gegen Rassismus, Mobbing, Hassbotschaften in sozialen Netzwerken und Sexismus in Margaretner Schulen

Um Hassbotschaften den Garaus zu machen, bedarf es einer frühen Sensibilisierung dafür, vor allem in den Schulen.
Botschaften des Hasses, der Ausgrenzung und der Frauenfeindlichkeit im Alltag wie in sozialen Netzen haben weitreichende Auswirkungen und Folgen. Junge Menschen sind sowohl als Opfer derartiger Botschaften als auch als deren Verbreiter*innen betroffen. Sie brauchen Unterstützung beim Erkennen von Hassbotschaften, hinsichtlich des Verständnisses über die Folgen und Auswirkungen von Hassbotschaften sowie Hilfe zu Entwicklung von Strategien, um Mobbing, rassistische Hetze, Hassbotschaften und Frauenfeindlichkeit entgegenzutreten.
Margareten mit seiner multikulturellen Bevölkerung ist besonders von diesen Botschaften betroffen. Wie setzen hier einen ersten Schritt gegen diesen Trend.

Klimabündnisbezirk Margareten

Nicht nur über Klimaschutz reden, sondern handeln. Das ist Grüne Politik!
Klimabündnis Mitglieds-Gemeinden, -Städte, und -Länder haben sich u. a. verpflichtet, ihre CO2-Emissionen durch gezielte Klimaschutzaktivitäten und -Maßnahmen zu reduzieren sowie die Bündnispartner im Amazonasgebiet bei der aktiven Regenwalderhaltung zu unterstützen.
Auch die Gemeinde Wien gehört dem Klimabündnis an und weiters die Bezirke Wieden, Neubau, Josefstadt und Hietzing, die sich um zusätzliche Anstrengungen im Klimaschutz auf Bezirksebene bemühen.
Heute schon wird von uns mitentschieden, ob die Welt im Laufe dieses Jahrhunderts in eine unbeherrschbare Klimakatastrophe schlittert oder ob wir doch noch die angepeilte maximale Erderwärmung von zwei Grad erreichen können.

Mehr Partizipationsmöglichkeiten im Kinder- und Jugendparlament

Demokratie und Mitbestimmung sind nicht selbstverständlich und müssen erlernt werden.
Kinder dürfen ihre Anträge selbst im Erwachsenenparlament einbringen und werden somit stärker in der Umsetzung ihrer eigenen Anträge involviert.
Mut zu haben, für die eigenen Anliegen einzutreten, und auch Demokratie sind nicht gottgegeben. Mit dem Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche schaffen wir die Basis für den Erhalt einer demokratischen Gesellschaftsordnung.

Klimarat

Klimaschutzmaßnahmen und -projekte wollen durchdacht sein.
Nach dem Vorbild des Klimarates der Stadt Wien, welcher den Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin berät, wurde in Margareten ein Klimarat ins Leben gerufen. Dieser Rat besteht aus externen Expert*innen und berät die Bezirksvorsteherin und ihre Stellvertreterin bei aktuellen Projekten bzw. bringt neue Projektvorschläge ein.
Um möglichst effizient und günstig Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln, planen und umzusetzen, ist eine frühzeitige Einbindung von Expert*innen unabdingbar notwendig.