Begegnungszone Reinprechtsdorferstraße

Begegnungszone Reinprechtsdorferstraße

Begegnungszone Reinprechtsdorfer Straße

– Die Begegnungszone –
Ein Plädoyer für eine Stärkung der lokalen Wirtschaft in Margareten

Die Begegnungszone – Ein Plädoyer für eine Stärkung der lokalen Wirtschaft in Margareten

Dass sich eine Begegnungszone in der Reinprechtsdorfer Straße positiv für die lokale Wirtschaft und den Handel auswirken würde, ist klar.

Wie wir feststellen musste, ist für viele Bezirkspolitiker:innen in Margareten alleine der Gedanke an eine Begegungszone im Herzen der Reinprechtsdorfer Straße ein Graus. Dabei ist eine Begegnungszone nicht nur eine Chance für echte Verkehrsberuhigung und mehr Platz für Menschen statt für Autos, sondern auch eine echte Chance für die Wirtschaft!

Nun was hat es mit Begegnungszonen und Stärkung der Wirtschaft so auf sich? Sogar die Wiener Wirtschaftskammer hat in dieser Frage radikal den Kurs gewechselt und ist vom Skeptiker zum Befürworter von Begegnungszonen geworden. Die regional- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Umwandlung von Verkehrsadern in Areale zum Verweilen sind dermaßen positiv, dass der Standortanwalt für Infrastrukturprojekte in der Wirtschaftskammer Wien für zahlreiche weitere solche Zonen in der Stadt plädiert. Anhand bereits umgesetzter Projekte wurde hochgerechnet, wie sich die Begegnungszonen Herrengasse und Rotenturmstraße sowie die Modernisierung des Michaelerplatzes und die Umgestaltung des Schwedenplatzes, positiv auf die lokale Wirtschaft auswirken:  

Pro Jahr bringen diese Zonen eine zusätzliche Wertschöpfung von €9,1 Millionen. Alleine in der Herrengasse ist die Lokale Wertschöpfung um 1,1 Millionen gestiegen. Die Zahlen sprechen für sich. Das würde auch für eine Begegnungszone in der Reinprechtsdorfer Straße gelten.

Unbestritten ist weiters, dass die geringe Geschwindigkeit des Autoverkehrs dazu führt, dass die Anwohner:innen verstärkt ihre täglichen Einkäufe im verkehrsberuhigten Gebiet tätigen. Aufgrund der fehlenden Fahrbahntrennung gibt es keine Trennwirkung zwischen den Auslagen und dem Straßenraum vor. Dies lädt ein zum Flanieren und Einkaufen. Dadurch wird Kaufkraft in diesem Bereich konzentriert und die lokale Nahversorger werden konkurrenzfähiger und in weiterer Folge attraktiver als die in autoorientierten Stadtgebieten.

Sage wir ja zur Stärkung des lokalen Handels, sagen wir ja zur Verkehrsberuhigung in der Reinprechtsdorferstraße. Der Handel, die Anwohner:innen werden uns dafür danken.

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