Radfahren in Margareten

Senior:innen fahren Rad

Radeln in Margareten

Wer in Margareten radelt, hat es nicht leicht.

Und das ist schade, denn besonders die Margaretner:innen setzen aufs Rad als Fortbewegungsmittel. Das Jahr 2021 zeigt: Der Radverkehr verbucht neue Rekordzahlen. Trotzdem fehlt es in Margareten an wichtiger Infrastruktur. Sichere getrennte Radwege sind absolute Mangelware bzw. nicht vorhanden. Besonders seit dem U-Bahn-Bau haben Radler:innen in Margareten oft komplizierte Umwege in Kauf zu nehmen. Kurzgefasst, der Platz ist in Margareten noch immer dem motorisierten Individualverkehr (MIV) vorbehalten. Einen großen Teil des Verkehrsstroms in Margareten machen Menschen aus, die nicht im Bezirk wohnen, sondern einfach nur durchfahren. Das ließe sich durch eine gute Planung verhindern und würde Fußgänger:innen und Radfahrer:innen wichtigen Platz zur Verfügung stellen.

Und das ist schade, denn besonders die Margaretner:innen setzen aufs Rad als Fortbewegungsmittel. Das Jahr 2021 zeigt: Der Radverkehr verbucht neue Rekordzahlen. Trotzdem fehlt es in Margareten an wichtiger Infrastruktur. Sichere getrennte Radwege sind absolute Mangelware bzw. nicht vorhanden. Besonders seit dem U-Bahn-Bau haben Radler:innen in Margareten oft komplizierte Umwege in Kauf zu nehmen. Kurzgefasst, der Platz ist in Margareten noch immer dem motorisierten Individualverkehr (MIV) vorbehalten. Einen großen Teil des Verkehrsstroms in Margareten machen Menschen aus, die nicht im Bezirk wohnen, sondern einfach nur durchfahren. Das ließe sich durch eine gute Planung verhindern und würde Fußgänger:innen und Radfahrer:innen wichtigen Platz zur Verfügung stellen.

Zahlen, Daten, Fakten:
Eine Umfrage in der Bezirkszeitung hat gezeigt, dass 53% der Befragten sehr gerne mit dem Rad fahren würden oder mehr zu Fuß gehen, aber fehlende Infrastruktur hält sie davon ab. Solche Zahlen sind erschreckend und gleichzeitig nicht verwunderlich. Wir sagen: Die Politik muss so was ernst nehmen!  

Modal Split:

Der Modal Split zeigt auf, wie viel Prozent  auf welches Verkehrsmittel entfallen. Das heißt, man kann daraus ablesen, wie die Menschen in der Stadt ihre Wege zurücklegen.

Im Modal Split von 2020 in Wien entfallen 37 % auf Fußgänger:innen, 9% fahren mit dem Rad, 27% nutzen die Öffis und nur 28% sind mit dem Auto unterwegs. Wenn man darüber nachdenkt, wie präsent Autos im öffentlichen Raum sind, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Mobilität ausmachen, ist das erschreckend.

Eine gute Infrastruktur wächst nicht von alleine, es brauchst Menschen, die sich dafür einsetzen und das tun wir. Hier ein paar Projekte, die wir beantragt haben:

  • Sicheres Radfahren auf der Reinprechtsdorfer Straße in beide Richtungen
  • Überprüfung des Radnetzes auf Lücken und Gefahrenstellen
  • Umgestaltung und sicherer Ausbau des Radwegs auf der Margaretenstraße
  • Einbahnöffnung der Margaretenstraße bis zum Gürtel
  • Sichre Gassergasse – Umgestaltung zur Fahrradstraße
  • Sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger:innen und Radler:innen am Siebenbrunnenplatz
  • Siebenbrunnengasse als Fahrradstraße
  • Radspur in zwei Richtungen im Rudolf Sallinger Park
  • Entschärfung der Gefahrenstellen entlang der Wienzeile

Klingt super? Finden wir auch, ABER:
Auch wenn Anträge im Bezirksparlament mit Mehrheiten durchgehen, ist das noch lange keine Garantie für deren Umsetzung. Die Zuständigen Magistratsdienststellen und Stadträt:innenbüros müssen unsere Anfragen beantworten. Ein Beispiel aus einer Beantwortung zum Antrag der Gefahrenstelle auf der rechten Wienzeile: Hier ein Auszug aus der Anfragenbeantwortung auf die Entschärfung der Gefahrenstelle. Beantwortet von Ulli Sima:

„Aufgrund der U-Bahn-Baustelle rund um die Station Pilgramgasse wurde der Wientalradweg in den 6. Bezirk „…..“ umgeleitet. Die verbleibenden offenen Stellen entlang der Rechten Wienzeile weisen keine Verkehrsauffälligkeiten auf. „….“ Bei den besonders hervorgehobenen Bereichen beim „Raritäteneck“, sowie beim Bruno-Kreisky-Park können unter Berücksichtigung der derzeit herrschenden baulichen Gegebenheiten keine verkehrsorganisatorischen Verbesserungen erzielt werden.“

Antrags-Beantwortung von Ulli Sima

Neben sicheren Routen gehören auch genügend Abstellmöglichkeiten und Werkzeug für die schnelle Pannenbehebung zu einer guten Rad-Infrastruktur. Wie kümmern uns laufend um weitere Radbügel überall in Margareten. In der Verkehrskommission beschäftigt sich mittlerweile ein eigener Unterausschuss mit dem permanenten Ausbau der Abstellmöglichkeiten. Übrigens denken wir hier nicht nur an normale Fahrräder, auch größere Velos wie Lastenräder aller Art müssen in Margareten genügend Platz finden.

Zusammenfassend kann man sagen, wer radelt, hat es nicht leicht, aber wir setzen uns dafür ein, dass Margareten eines Tages Vorzeigebezirk sein kann, wo Jung und Alt Radeln können und das auf sicheren Wegen.

Du möchtest uns was mitteilen, kennst Gefahrenstellen, willst einen Abstellplatz etc.? Dann melde ich bei Julia.

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