Die Blechturmgasse – eine Tragödie in 3 Akten

Mit nur 4 % Grünflächenanteil sind wir einer jener Bezirke, der in Zeiten der Klimakrise besonders große Probleme hat. Das muss sich dringend ändern. Wir brauchen einen Aufbruch – und zwar auch im wortwörtlichen Sinne, indem wir möglichst viel Asphalt in Margareten aufbrechen. Das ist dringend nötig, wie uns die letzten Hitzesommer in Margareten gezeigt haben!
Wir müssen unsere Grätzl grüner und lebenswerter gestalten. Dafür haben wir Ideen für das Gebiet zwischen Kettenbrücken- und Pilgramgasse entwickelt. Mit weniger Autoverkehr, mehr Grün und mehr Platz, um den Straßenraum gemeinsam nutzen zu können.
Die Rüdiger- und die Franzensgasse haben viele Probleme gemeinsam: Viel zu schmale Gehsteige, Parkspuren auf beiden Seiten, fast keine Begrünung und fehlende Fahrradabstellanlagen. Täglich bleiben Lieferwagen, LKWs oder gar Einsatzfahrzeuge in den schmalen Gassen hängen. Es kommt zu Stau und immer wieder muss sich ein LKW in Millimeterarbeit an den parkenden Autos vorbei zwängen. Selbst ein Feuerwehrfahrzeug hatte schon Probleme.
Es gibt bereits fertige Pläne zur Umgestaltung der Rüdigergasse, die von SPÖ-Bezirksvorsteherin Jankovic einfach ignoriert werden. Und auch die Vorschläge der Bürger:inneninitiative für eine lebenswerte Franzensgasse finden bei der SPÖ kein Gehör.
Wir fordern eine rasche Umgestaltung dieser beiden Straßenzüge: Es braucht mehr Platz für Menschen mit Kinderwägen, für Rollstuhlfahrer:innen und für Kinder, für die diese Gassen ein verlängertes Wohnzimmer sein können.
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